Nach rund einem halben Jahr Schließzeit wird eine Falkenseer Institution wieder zum Leben erweckt: Es hat sich ein neuer Betreiber für die Villa Seeblick gefunden. Das altehrwürdige Gemäuer am Falkenhagener See wird damit auch ein wenig zurückkehren in die eigene Vergangenheit. Wie schon früher unter dem Namen “Quo Vadis” wird es auch jetzt wieder italienisch zugehen, nachdem zwischenzeitlich vergeblich versucht worden war, gehobene Gourmetküche zu etablieren.
Ein Kärcher brummt und zischt, weiter hinten dröhnt eine Bohrmaschine – und eine Gruppe von Männern diskutiert, was noch alles zu tun ist. Die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung laufen auf vollen Touren. Vorne am Eingang steht eine große Tafel, die ankündigt, woher der Seewind künftig weht: “Eis-Emporio” wird die Villa übernehmen, ein Familienbetrieb aus Berlin, der damit seinen sechsten fünften Standort gefunden hat.
Dreimal ist Familie Puzzolo in Berlin vertreten, einmal in Brandenburg / Havel – und Eiscafé Nummer 5 dürfte auch vielen Falkenseern bestens bekannt sein: Das “San Remo” im Havelpark, gegenüber von Tschibo, zwischen Ein- und Ausgang des großen Kaufmarktes, gehörte bis 2011 zum “Eis-Emporio.”
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ür die Villa Seeblick wäre allerdings “nur” ein Eiscafé sicherlich ein bisschen zu wenig – vor allem im Winter. Deshalb wird dort auch ein normaler Restaurantbetrieb zuhause sein – das Schild am Eingang verrät, dass die Gelateria mit einer Pizzeria und einem Biergarten kombiniert wird.
Und wann geht´s los? “So etwa in zehn Tagen wollen wir anfangen,” verrät mir einer der Betreiber mit deutlich hörbarem italienischen Akzent. Es gebe noch ein paar Unwägbarkeiten beim Umbau, “deshalb wollen wir uns noch nicht genau festlegen.” Was aber auf jeden Fall feststeht: Die beliebten Tretboote werden auch an der Eis-Villa wieder festmachen und zur Miete bereitstehen.
Jetzt, wo es sich ankündigt, fällt mir auf: Ein Eiscafé für Falkensee – das hatten wir bisher tatsächlich noch nicht in unserer Stadt. Klar, es gibt genügend Eis-Verkaufsstellen, es gibt Janny´s, es gibt Cafés und Restaurants, in denen man auch Eis bekommt. Aber eine echte “Gelateria” mit großer Sorten-Auswahl und den kunterbunten riesigen Eisbechern, in der es darüber hinaus auch noch andere Dinge zu essen gibt – das fehlt tatsächlich noch.Vielleicht ist das ja endlich ein dauerhafter Ansatz für die Villa Seeblick.
Ein paar Meter weiter am kleinen Pavillon wird man allerdings möglicherweise ein wenig sorgenvoll schauen – im Gegensatz zu den letzten Villa-Betreibern hat man nun demnächst die unmittelbare Eis- und Café-Konkurrenz vor der Nase.







die jetztige Betreiber vom Sanremo kann man vergessen , ein grimnmig reinguckender Chef und eine selbstgefällige Kellnerin . Die Qualität vom Eis lässt zu wünschen übrig und mann muss lange Wartezeiten in kauf nehmen . Nein Danke , dann lieber zur Konkurenz.
Als neuer (Falkensee) Mitbürger habe ich das “Eis Emporio” heute mal geteset. Fazit: Super Lage, schöne Location, nette Bedienung, Pizza sehr groß – geschmacklich so lala (aber vielleicht bin ich nach 3,5 Jahren Neapel auch nur etwas verwöhnt,,,), zum Abschluss dann noch ein Eis – sehr lecker!
Kleine Korrektur: Das San Remo im Havelpark gehört seit vergangenem Jahr nicht mehr zu “Eis-Emporio,” obwohl es noch auf der Website aufgeführt wird.
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Na dann mal viel Glück!